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INVESTITIONSSTRATEGIE

„Nicht alle Eier in einen Korb legen“

Das ist, vereinfacht ausgedrückt, die Aussage der Modernen Portfoliotheorie,
für die Harry Markowitz 1990 mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet wurde.

Die Grundzüge dieser Theorie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Rendite und Risiko. Risiko und Rendite sind die zwei maßgeblichen Kennzahlen nach denen sich jeder Anleger richtet. Ziel ist es, bei geringer Gefahr möglichst viel zu verdienen.

Durch Diversifikation (breite Streuung des Anlagevermögens) wird das Gesamtrisiko des Depots reduziert. Damit die Diversifikation tatsächlich das Gesamtrisiko reduziert, sollten die Einzelwerte bei bestimmten Markteinflüssen nicht alle in die gleiche Richtung tendieren. Dies wird als neutrale oder negative Korrelation bezeichnet.  Aus diesem Grund eignen sich Alternative Investments besonders gut als Beimischung zu einem klassischen Depot.

Die Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG ist eine zukunftsorientierte Form der Vermögensanlage und Vermögensbildung auf Basis einer unternehmerischen Beteiligung. Diese Kombination bietet gute Chancen auf attraktive Renditen bei einem flexiblen Kapitaleinsatz mit Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren.


Wie funktioniert das Mitunternehmerkonzept der Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG?

 

 

TRANSPARENZ UND OFFENHEIT


Jürgen Koterzyna
Vorstand


1995
Studienabschluss an der Universität Mannheim als Diplom-Kaufmann

1995 – 2002
Diverse leitende Funktionen
Finanz- und Versicherungsbranche

2003
Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG Controlling, Finanzen und Steuern

8/2004 - 9/2006 
Prokurist
Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG

seit 1.10.2006
Alleinvorstand
Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG

 

Ein Gespräch mit Jürgen Koterzyna, Alleinvorstand der Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG, über Performance und Perspektiven, Einstellungen und Strategien, Vorstellungen und Visionen.

Herr Koterzyna, 2006 war ein arbeitsreiches und aufregendes Jahr für Sie und die Südwest Finanz Vermittlung Zweite AG. Wie beurteilen Sie aus der Distanz die Entwicklung?

Sie haben Recht: 2006 war wirklich ein besonderes Jahr. Ich bin stärker in die Verantwortung genommen worden. Trotz vieler personeller Veränderungen haben wir uns auf das Wesentliche konzentriert: Nämlich den Wert unseres Vermögens zu steigern, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und die wirtschaftlichen Interessen der Anleger in den Vordergrund zu rücken. Es lässt sich schon jetzt erkennen, dass wir in puncto Kosteneffizienz Fortschritte erzielt haben, die sich insbesondere im Jahr 2007 auswirken werden. Durch den Ausbau unserer Partnerbeziehungen im Investitionsbereich sind wir für die Zukunft bestens vorbereitet.

Sie wurden zum neuen und alleinigen Vorstand bestellt. Ist das
nicht eine große Verantwortung, die auf Ihren Schultern lastet?

Formal konzentriert sich die Verantwortung auf mich. Bei der Erfüllung meiner Aufgabe steht mir jedoch ein eingespieltes Team zur Seite. Die Mitarbeiter bilden das Rückgrat des Unternehmens. Die Unterstützung des Aufsichtsrats gibt mir die Sicherheit, erfolgreich am Markt zu operieren. Zudem kenne ich die Belange des Unternehmens sehr gut, da ich seit beinahe vier Jahren im Unternehmen für die Bereiche Controlling, Finanzen und Steuern verantwortlich bin. Diese Erfahrungen kann ich jetzt zum Einsatz bringen, und dem Unternehmen gibt es eine Kontinuität in der Geschäftsführung.

Konnten Sie sich auf die Vorstandsaufgabe vorbereiten?

Schon frühzeitig habe ich sehr eng und intensiv mit den Vorständen zusammengearbeitet. Wir haben uns immer als Team verstanden und konnten gemeinsam viele Dinge in Gang setzen, von denen ich heute als Vorstand profitiere. Das Rollenverständnis zwischen dem Aufsichtsrat und mir als Vorstand verstehen wir beide als optimale Arbeitsteilung im Dienste unserer Anleger.

Können Sie erläutern, welche entscheidenden Themen Sie vorangebracht haben?

Für uns ist wichtig, das Vermögen unserer Anleger zu mehren und nachhaltig eine attraktive Rendite zu erwirtschaften. Wir erreichen das zum einen, indem wir mit den erfolgreichsten Vermögensverwaltern zusammenarbeiten und diese Kooperationen laufend pflegen und ausbauen. Zum anderen gilt es, neue Partner zu gewinnen, was uns insbesondere im Immobilien- und Finanzierungsbereich gelungen ist. Daneben ist uns eine offene und gute Beziehung zu unseren Anlegern wichtig. Dabei spielen Transparenz und Kundenservice eine entscheidende Rolle. Wir informieren unsere Anleger und deren Vermögensberater verstärkt über die wesentlichen Aktivitäten der Gesellschaft, insbesondere zur Investitionsentwicklung. Letztlich begleitet der Gedanke der Wirtschaftlichkeit unser Handeln. Der effiziente Einsatz unserer Ressourcen und die Reduzierung von Kosten stehen dabei im Vordergrund. Wir fragen uns täglich aufs Neue: Was können wir besser und günstiger machen?

Sie arbeiten bereits mit namhaften Partnern zusammen. In welchen Bereichen konnten Sie diese Beziehungen ausbauen?

Mit der UBS AG, Schweiz, arbeiten wir im Wertpapierbereich schon lange erfolgreich zusammen. Inzwischen konnten wir mit diesem Partner unser Wertpapierportfolio auf über 10 Millionen Euro steigern. Seit März 2007 ist die UBS AG, Basel, als weiterer Vermögensverwalter für uns aktiv, die bisher nur als reine Depotbank für uns tätig war. Durch den intensiven und direkten Austausch mit unseren Vermögensverwaltern sind wir bestens über die Entwicklung der Aktienmärkte informiert. Unsere Strategie beinhaltet stets den Aspekt der Risikostreuung; dies berücksichtigen wir auch bei der Auswahl unserer Wertpapiermanager.

Im Immobilienbereich haben wir unsere Partnerbeziehungen ausgebaut. Die Deutsche Kreditbank AG, DKB, gilt als eine der anerkanntesten Banken im Bereich der Immobilienfinanzierung in Ostdeutschland. Diese Marktstellung machen wir uns zunutze und werden ein Immobilienobjekt in Leipzig über die DKB finanzieren. Dabei profitieren wir von deren Know-how und deren Zugang zu interessanten Immobilienangeboten. Zudem haben wir eine Finanzierungslinie bei der UBS AG, Basel, erhalten.

Was verstehen Sie unter einer offenen und guten Beziehung zu den Anlegern?

Jüngst wurde eine Kundenbefragung bei unseren Anlegern durchgeführt.
Die Ergebnisse bestätigten, wie wichtig dem Anleger aktuelle Informationen und eine direkte Kundenansprache sind. Dabei tritt die Nutzung neuer Medien wie E-Mail und Internet immer stärker in den Blickpunkt des Kunden. Diesen Kundenwünschen haben wir mit der Reorganisation unseres Serviceteams unter Einbeziehung einer neu eingeführten telefonischen Kundenhotline entsprochen. Des Weiteren haben wir unser Informationsangebot auf unserer Homepage deutlich erweitert. Ab Mitte des Jahres werden wir regelmäßig einen Newsletter an interessierte Anleger versenden. Mit all diesen Maßnahmen versprechen wir uns eine noch höhere Transparenz und damit eine engere Kundenbindung.

Welche Optimierungspotenziale wurden erkannt und ausgeschöpft?

Im Zuge der Optimierung der internen Abläufe haben wir auch die Lieferantenbeziehungen auf den Prüfstand gestellt. Dabei haben wir zum Beispiel im Rechnungswesen und im Rechtsbereich erhebliche Kosteneinsparpotenziale erkannt. Erste positive Effekte konnten bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt werden, wobei wir die größten Einsparungen im Jahr 2007 realisieren werden. Zudem haben wir durch eine Neuverteilung der Aufgaben innerhalb unserer Organisation weitere Kosten reduziert. Insgesamt werden sich alle Kostenreduzierungen im Ergebnis
des Jahres 2007 auswirken.

Das Ergebnis Ihres Fonds war 2006 wieder positiv. Wo sehen Sie die Hauptgründe?

Es ist sogar das beste Ergebnis, das wir seit Bestehen der Gesellschaft erzielt haben. Natürlich gehen wir von einem anhaltenden Trend in den Folgejahren aus, wobei wir auch von der Entwicklung der Märkte abhängig sind. Wir sind für die Zukunft gerüstet und haben unsere Hausaufgaben gemacht. Im letzten Geschäftsjahr hat insbesondere unser Wertpapierbereich zu diesem guten
Ergebnis beigetragen. Daneben wurden außergewöhnlich gute Ergebnisse bei der Veräußerung von Wohnimmobilien erzielt. Von großer Bedeutung ist der Einsatz jedes Einzelnen, unabhängig davon, ob er Mitarbeiter oder Partner ist. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Beteiligten im Interesse der Anleger.

Was sehen Sie momentan als Ihre größte Herausforderung an?

Schauen Sie: Entscheidend für den Erfolg am Finanz- und Kapitalmarkt ist das Vertrauen der Anleger. Mit guten Ergebnissen sichert man es am einfachsten. Uns ist genauso wichtig, als professioneller und seriöser Marktteilnehmer wahrgenommen zu werden. Dabei wollen wir uns ausdrücklich von den unseriösen Anbietern abgrenzen. Allen Versuchen, uns in eine negative Ecke zu drängen, verwehren wir uns entschieden und reagieren mit uneingeschränkter Transparenz und Offenheit. Bisher ist es uns gut gelungen, uns am Markt positiv zu positionieren. Dies wollen wir auch weiterhin durch einen offenen und fairen Dialog mit unseren Anlegern und der Öffentlichkeit praktizieren. Der Zuspruch vieler Anleger und Experten bestätigt uns: Wir sind auf dem richtigen Weg.

Lassen Sie uns noch ein wenig in die Zukunft schauen. Wie geht es weiter?

Unser Anlagekonzept hat sich bewährt. Wir befinden uns gerade zu Beginn des vierten Investitionsjahres, und unser Investitionsportfolio ist auf einem guten Niveau. Jetzt gilt es, den Portfolioaufbau kontinuierlich fortzusetzen. Mit unseren Partnern werden wir auch zukünftig die Zusammensetzung unserer Investitionen überprüfen und gegebenenfalls Umschichtungen vornehmen. Im Vordergrund wird aber die Investition neuer Mittel in aussichtsreiche Anlagen stehen, um das Investitionsportfolio der Gesellschaft sinnvoll auszubauen.


Herr Koterzyna, wir danken Ihnen für das Gespräch.

( 09.01.2018 )
Zinsprognose der Postbank Research (Januar 2018)
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